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Futter für´s Köpfchen: Brain Food
Ob es um die nächste Prüfung im Studium geht oder einen stressigen Tag im Büro: Manchmal braucht das Hirn einfach mehr Kraft, um den Anforderungen gewachsen zu sein. Die besonderen Bedürfnisse dieses komplizierten Organs können mit ausgewogener Ernährung weitgehend gedeckt werden. Wer noch höher hinaus will, kann auch zu Smart Drugs und Brainboostern greifen.
Wen der kleine Hunger packt, der kann sowohl etwas gegen sein geistiges Tief als auch für seine schlanke Linie tun. Ein gesunder Snack, bestehend aus Obst, Yoghurt und Vollkornprodukten hilft mit gesunden Kohlenhydraten und Vitaminen. Abzuraten ist von Schokoriegeln und Softdrinks. Diese spenden zwar Energie, allerdings sinkt der Insulinspiegel nach dem Verzehr unter Normal. Resultat: verstärktes Hungergefühl und Hüftgold durch weitere Zufuhr ungesunder Kalorien. Bei besonderen Anstrengungen greifen Hirnathleten auch gerne zu Traubenzucker, der für kurzfristige Leistungssteigerung sorgt.
Was die Altvorderen schon wussten, hat die Wissenschaft bestätigt: Mit einem reichlichen Frühstück, einem mäßigen Mittagsmahl und einem kargen Abendbrot reagiert der Körper gut auf die täglichen Herausforderungen. Die Nervenzellen im Gehirn brauchen mehr Fisch als Fleisch, denn die Meeresbewohner spenden hochwertige Fettsäuren. Schwarzbrot und Müsli verbessern nicht nur die Verdauung, sondern fördern den Denkapparat mit Vitamin B.
Die Forschung hat für Denkakrobaten und Manager auch schon das entsprechende „Hirndoping“ bereit gestellt: Neben hochdosierten Zusammenstellungen von Enzymen und Aminosäuren, wie sie auch Kraftsportler konsumieren, gibt es Pillen, die auf pharmazeutischem Wege den Ideenfluss beflügeln sollen:
- Ampakin verbessert die Gedächtnisleistung und stammt aus der Alzheimer-Forschung.
- Ritalin hat die Schulhöfe bereits erobert und steigert die Aufmerksamkeit
- Donezepil optimiert die Synapsentätigkeit im Hirn
- Modafinil macht hellwach und stammt aus der Narkolepsie-Forschung
Ein paar Tassen Kaffee am Tag steigern nicht nur das Konzentrationsvermögen, sondern schützen auch vor Alzheimer durch Senkung des Cholesterinspiegels. Wer Ausgeglichenheit sucht und lange etwas von seinem Denkzentrum haben möchte, sollte diesem auch viel Sauerstoff gönnen: Ausdauersport macht starke Nerven und ist das beste Anti-Aging-Programm.
Ralph M. Bloemer
InterMopro.de









