Ein Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzen
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Ein Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit setzen
Foto: pixelio.com
Viele Betriebe und Unternehmen haben es sich in der Ernährungsbranche zum Ziel gesetzt mit ihrer Arbeit auch einen ökologischen Beitrag zu leisten. Sie wollen einen bewussten Umgang mit Ressourcen, eine nachhaltige Produktionsweise von Lebensmitteln und eine allgemeine Verringerung umweltschädlicher Einflüsse erreichen.
Viele Hersteller wollen dieses Engagement auch in die Öffentlichkeit kommunizieren. Sie lassen sich von unabhängiger Stelle ihre Arbeit für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zertifizieren. Fischereien können sich mit den MSC-Umweltstandards bestätigen lassen, dass sie verantwortungsvoll und vorbildlich geführt werden. Der Fang wird dann mit dem MSC-Siegel gekennzeichnet, welcher dem Verbraucher die umweltschonende Arbeit transparent macht. Dieses Verfahren findet sich nicht nur im Fischerei- Gewerbe, auch in der Landwirtschaft sorgt beispielsweise das Zertifizierungssystem für nachhaltige Landwirtschaft von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) für Standards zur Zertifizierung von landwirtschaftlichen Betrieben und Produkten. Entwickelt wurde es in Zusammenarbeit mit der TU München und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Zertifiziert werden die Betriebe anhand ökologischer, ökonomischer und sozialer Indikatoren. Bei Prüfung müssen die Betreibe bis zu 100 Kriterien erfüllen, die unter anderem die Futter- und Wasserversorgung von Tieren testen oder Hygiene, Verladung und Transport untersuchen. Die Nachhaltigkeit wird dadurch in der Landwirtschaft messbar gemacht. Geeignete Betriebe können sich nach erfolgreicher Prüfung mit dem DLG- Zertifikat „Nachhaltige Landwirtschaft - zukunftsfähig“ schmücken. Erreicht werden soll durch die Zertifizierungen nicht nur eine allgemeine Verminderung von umweltschädlichen Vorgängen oder eine Reduzierung des Einsatzes von Medikamenten und chemischen Stoffen, sondern auch eine Verbesserung der Maßnahmen für die Gesundheit und Sicherheit von Mensch und Tier.
Vanessa Nanzig
InterCool.de









