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Außenhandel mit Milchprodukten

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Außenhandel mit Milchprodukten

20.08.2010



Das Außenhandelsergebnis der deutschen Milchindustrie hat sich im 1. Halbjahr in fast allen Bereichen in Wert und Menge verbessert, sowohl im innergemeinschaftlichen Handel als auch beim Handel mit Drittländern. Wichtigstes Exportland für Deutschland innerhalb der EU bleibt Italien. Im Drittlandsbereich spielt Russland die wesentliche Rolle.
Deutschland ist größter Käseexporteur der europäischen Union. Ca. ein Drittel der deutschen Käsemengen werden im Ausland verkauft. Dies unterstreicht die Bedeutung der internationalen Handelsverflechtung. „Der Binnenmarkt sorgt für einen einheitlichen Preis, ob wir das wollen oder nicht", so der Hauptgeschäftsführer des Milchindustrie-Verbandes, Eckhard Heuser, in Berlin.
Für Ausfuhren von Milch und Milcherzeugnissen werden keine Ausfuhrerstattungen gewährt, da der Weltmarktpreis deutlich angezogen hat. Die Währungsschwankungen des Euro gegenüber Dollar und Rubel erhöhen jedoch das Außenhandelsrisiko, „...mit ein Grund für die aufgetretenen volatilen Preise in der EU", so der MIV.
Ausblick: „Die internationale Nachfrage nach Milcherzeugnissen sollte hoch bleiben, sagen zumindest die renommierten Forschungsinstitutionen voraus. Allerdings stellen wir fest, dass internationale Käufer zurückhaltend reagieren, wenn die Preise zu stark steigen."
Das Angebot nimmt weltweit zu, die höheren Weltmarktpreise stimulieren nach Ansicht des Verbandes insbesondere in Neuseeland die Milchproduktion, dem wichtigsten Wettbewerber im internationalen Handel.

Download einer detaillierten Aufstellung des MIV über den deutschen Mopro-Außenhandel mit Klick auf das Thumbnail

 

 

 

 



 
 

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