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... Günther Nessel

3 Fragen an...

... Günther Nessel

© Günther Nessel

Günther Nessel, geschäftsführender Gesellschafter von taste! food & beverage communication GmbH

1. Was hat sie an der Aufgabe das Erscheinungsbild der Messen InterMopro/ InterCool/ InterMeat neu zu gestalten besonders gereizt?

Um das zu beantworten muss man die Historie unserer Agentur kurz skizzieren. Ich habe 1992 die Agentur taste! gegründet, d.h. es gibt sie knapp 20 Jahre und in dieser ganzen Zeit haben wir ausschließlich für den Markt Food & Beverage gearbeitet. Viele unserer Kunden haben auf den Foodmessen immer wieder ausgestellt. Hierfür haben wir Messestände konzipiert und mit Partnern realisiert. Wenn man dann die Aufgabenstellung bekommt das Erscheinungsbild dieser Messen neu zu gestalten, so ist dies eine besondere Herausforderung. Man geht einerseits mit einem Stück Hochachtung heran, auf der anderen Seite gerade heute in unserer schnelllebigen Zeit, geht es darum die Marktplätze der heutigen Zeit – und das sind Messen ja im besten Sinne nun einmal – auf der Höhe der Zeit zu präsentieren. Ich glaube, dass dies dem Team von taste gut gelungen ist. Einerseits haben wir die Selbstähnlichkeit gewahrt, andererseits ein ganzes Stück Modernität eingebracht.

2. Was bedeutet das konzeptionell?

Die Konzeption steht natürlich im Mittelpunkt und die Gestaltung ist letztendlich nur deren visueller Ausdruck. In der gemeinsamen Arbeit stehen zwei Dinge im Vordergrund, zum Einen der Verbraucher-Fokus. Die neuen Anzeigen- und Plakat-Motive der 3 Messen zeigen Verbraucher vor den Theken: der Kühltheke, der Bedienungstheke, der SB-Theke.
Hier werden vom Verbraucher Entscheidungen getroffen. Und die Voraussetzungen dafür werden unter anderem auf den drei Messen getroffen.

Zum Anderen das Leitthema: “Deutschland vor der Theke“. Damit werden die InterMopro, InterCool und InterMeat auch inhaltlich ihrem Anspruch als Fokus-Messen verstärkt gerecht.

Dazu wird es eine Studie geben, die taste! konzeptionell angestoßen hat und die die Messe gemeisam mit der LebenmittelZeitug und dem renommierten Rheingoldinstitut/ Köln realisieren wird. Psychologische Erkenntnisse aber auch Best-Practise-Beispiele wird es zu der gesamten deutschen Handelslandschaft und deren Theken geben.

3. Welche besonderen Herausforderungen haben Sie dabei gesehen?

Messen macht man für Menschen aber auch für Firmen. Und Firmen-Entscheider haben es nun mal gerne, wenn sie wissen, was inhaltlich geschieht, aber vor allen Dingen auch wer kommt.

Uns war es bei der Konzeption wichtig, das sich die Vertreter des Handels wieder(ein-)finden und wohlfühlen. Deshalb wird es in einem separaten Bereich eine Best-Practise-Ausstellung gemeinsam mit renommierten Edeka- und REWE-Händlern geben, die jeweils auf 4-6 großformatigen Bannern ihre Thekenkonzepte präsentieren und wenn alles klappt auch für Gespräche bereitstehen werden.

Sie sehen also warum diese Aufgabe uns und vor allen Dingen mich persönlich reizt: Sie ist konzeptionell anspruchsvoll, sie ist medienübergreifend inszeniert und - davon gehen alle Beteiligten aus - wird dem Ansehen der drei Fokus-Messen auf eine ganz neue Art und Weise gerecht.

Ich freue mich auf jeden Fall schon heute auf die InterMopro, InterCool und InterMeat im nächsten Jahr. Bis dahin gibt es noch viel zu tun.

 
 
 

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