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DMK – Umsatz steigt um eine halbe Mrd. Euro

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DMK – Umsatz steigt um eine halbe Mrd. Euro

03.02.2012

Acht Monate nach der Fusion am Markt zieht das Deutsche Milchkontor (DMK) eine positive Bilanz und startet mit ehrgeizigen Plänen ins neue Jahr

Erfolgsbilanz für das Deutsche Milchkontor (DMK): 2011 rechnet Deutschlands größtes milchverarbeitendes Unternehmen mit einem Umsatz von rund 4,5 Mrd. Euro. Im Vergleich zu den beiden Vorgängerunternehmen NORDMILCH und Humana entspricht das einem Plus von einer halben Mrd. Euro. Bei einem Gewinn von rund 20 Mio. Euro nach Steuern liegt die Eigenkapitalquote bei über 30 Prozent.

Im März 2011 hatten sich Deutschlands größte Milchverarbeiter NORDMILCH und Humana zum neuen Konzern DMK zusammengeschlossen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Arbeitsergebnis der ersten Monate“, bestätigt Dr. Josef Schwaiger, Sprecher der Geschäftsführung. „Der Milchauszahlungspreis als wichtiges Leistungsmerkmal lag 2011 mit über 34 Cent/kg um ca. 4 Cent über dem Jahresmittel 2010. Unser erklärtes Ziel ist es, dauerhaft besser zu sein als der Durchschnitt.“ Da im vergangenen Jahr die Fusionskosten sowie die Kosten für das anstehende Werkstrukturkonzept schon in die Bilanz aufgenommen worden seien, sieht Dr. Schwaiger die Leistungsfähigkeit des Unternehmens bestätigt und deutliche Potenziale für 2012.

Strategische Ausrichtung zahlt sich aus
Der Grund für die guten Kennzahlen des neuen Unternehmens liegt laut Dr. Schwaiger in der langfristigen strategischen Ausrichtung des DMK. Schon in den vergangenen Jahren haben die Vorgängerunternehmen mit vorausschauendem Blick auf die Marktentwicklung ihre Weichen für die Zukunft gestellt. Als Reaktion auf rückläufige Heimatmärkte und als Antwort auf die Chancen, die die Wachstumsmärkte in Drittländern bieten, hat DMK konsequent in den Vertrieb investiert und neue Strukturen vor allem im Bereich internationaler Märkte aufgebaut. Das Ziel: Die Entwicklung auf den zukunftsträchtigen Wachstumsmärkten außerhalb der EU. „So etwas braucht Zeit. Heute verfügen unsere Fachleute über Kontakte in den relevanten Märkten. Wir eröffnen im ersten Halbjahr 2012 ein Vertriebsbüro in China, um den Umsatz dort deutlich zu steigern. Weitere Schritte in dieser Richtung folgen“, so Dr. Schwaiger.

Deutlich positioniert sich das Unternehmen auch in seiner breit gefächerten Aufstellung. Neben dem großen Vermarktungsfeld der Molkereiprodukte gehört eine Reihe von Tochterunternehmen mit eigenen Vertriebswegen zum Konzern. Jüngstes Beispiel ist die DMK Eis GmbH, die im Januar dieses Jahres aus dem Konzern ausgegliedert worden ist. Hinzu kommen die Spezialbereiche Gesundheit (sanotact) und Babynahrung (Humana). Dr. Schwaiger: „Als selbstständige Unternehmen mit einem starken Konzern im Hintergrund können sich diese Sparten besser entwickeln. Konzernseitig erhoffen wir uns dadurch eine zukunftsträchtige Verwertungsmöglichkeit milchbasierter Rohstoffe.“

In Richtung genossenschaftlich organisierter Molkereien fordert Dr. Schwaiger mehr Zusammenhalt: „Im Bereich Käse haben wir gezeigt, welches Potenzial in der Bündelung von Mengen liegt. Das ist auch der Weg für die Vermarktung von Produkten der ‚weißen Linie’ und für den Export.“

 
 

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