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"Deutschland vor der Theke"

Messe-News

"Deutschland vor der Theke"

Gemeinsame Studie in Auftrag gegeben

Was fasziniert den Verbraucher? Warum stellt er sich gerne bei der Bedienungstheke an und welchen Einfluss hat die Beratung? Oder auch: was schreckt den Kunden ab?

Die internationalen Fachmessen InterMopro (Molkereiprodukte), InterCool (Tiefkühlkost, Speiseeis, Technik) und InterMeat (Fleisch und Wurst) verlassen sich nicht allein auf allgemeine Trendberichte, sondern sind selbst aktiv geworden, um diese Fragen zu klären.
Gemeinsam mit der Lebensmittelzeitung, EHI sowie GS1 Germany hat die Messe Düsseldorf bei Rheingold, einem renommierten Institut für qualitative Marktanalysen, die Studie „Deutschland vor der Theke“ in Auftrag gegeben. Übergreifendes Ziel der Studie ist es, überraschende Consumer Insights bezüglich des Themas ‚Theke‘ zu gewinnen, wobei das Konsumentenverhalten an Bedien- und Prepacktheken genauso Untersuchungsgegenstand ist, wie am SB-Regal.

 
 

Die Studienergebnisse werden zu den Messen im September 2012 vorgestellt. Sie sollen dem Handel Input im Hinblick auf Best Practice Beispiele liefern und eine strategische Bewertung bestehender Theken-Inszenierungen abgeben. In der Probandenbefragung gab es drei Schwerpunkte:

1. Die Psychologie der Thekenformen,
2. Produktfokussierung innerhalb eines Thekensegments (etwa Unterschiede zwischen Käse und Fleisch bei Bedientheke)
3. Einbettung der Theken in unterschiedliche Handelslandschaften und deren Einkaufsverfassungen (etwa SB-Theke Aldi vs. SB Theke Edeka).

 
 

Der Diplom-Psychologe und
Geschäftsführer des Instituts
Rheingold.

Die grundsätzlichen Thekenwelten, Bedientheke, Prepacktheke und SB-Regal sollen psychologisch aus Verbrauchersicht differenziert werden. Auf der einen Seite werden Erwartungen, Ängste, Anforderungen, Sehnsüchte und Hoffnungen im Umgang mit den Thekenwelten ermittelt, auf der anderen Seite implizite und explizite grundlegende Inszenierungsregeln innerhalb der unterschiedlichen Welten herauskristallisiert.

Außerdem geht es darum, die Einbettung der Thekenformen und ihrer Produktwelten in die Handelslandschaften sowie die damit einhergehenden unterschiedlichen Stimmungswelten und Einkaufsverfassungen zu identifizieren. Die Rückwirkung dieser umfassenden Handelslandschaften mit ihren Stimmungswelten auf die Inszenierung von Theken soll aus Verbrauchersicht erfasst werden und letztlich den Händeln wichtiges Know-How für ihre Marktgestaltung liefern.

 
 

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